9. Tag: Schwarzsehen auf der Insel Skye
Heute stand eine lange Busfahrt auf dem Programm. Es dauerte gute zwei Stunden bis es über die Brücke auf die Hebriden-Insel Skye ging. In der Umgebung der Brücke gibt es viele Otter, so dass die Schotten den Ottern Tunnel unter die Straßen gebaut haben. 🥰
Skye ist die größte Insel der Inneren Hebriden. Die Haupteinnahmequellen auf Skye sind der Tourismus, die Landwirtschaft, die Fischerei und die Produktion von Whisky. Da Skye durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist, sind dort entsprechend viele Touristen. Auf die anderen Hebriden-Inseln kommt man lediglich mit der Fähre.
Auf Skye ist alles „dramatisch“. Die Landschaften, die Ausblicke.. Und sie ist biestig. Das Wetter kann sehr schnell umschlagen und man sieht die eigene Hand vorm Gesicht nicht mehr. Es leben ca. 10.000 Menschen auf Skye, Schafe sind es über 100.000. 🐑
In Sligachan hat man einen tollen Blick auf die Black Cuillin. Diese Berge bestehen hauptsächlich aus Basalt und Gabbro. Die Namensgebung leitet sich von der dunklen Färbung des Gabbros ab.
Weiter nach Portree, die einzige Stadt auf Skye und somit zugleich Hauptort. Dort gibt es sehr viele kleine und tolle Läden.
In Portree wurde die diesjährige Pumpkin Spice-Saison eingeläutet. 🎃
Skye zeigte sich heute von ihrer schönen Seite, so dass der Blick auf den Old Man of Storr frei war. Der Old Man of Storr ist eine 48 Meter hohe Felsnadel.
Weiter an der Küste entlang.
Überall kann man die Fischzuchten sehen.
Nächster Halt am Kilt Rock. Die Klippen sind 90 Meter hoch, die Mealt Falls über 60 Meter.
Das The Skye Museum of Island Life ist ein kleines Freilichtmuseum. Das Museum besteht aus sieben rekonstruierten Cottages, die teilweise als Wohnungen und Werkstätten eingerichtet sind und zeigt, wie früher auf Skye gelebt wurde.
Kleiner Spaziergang zum Friedhof von Kilmuir.
Auf dem Friedhof von Kilmuir liegt das Grab von Flora MacDonald (geboren 1722, gestorben 1790), eine als
Heldin verehrte Jakobitin.
Weitere Gräber.
Ausblick vom Friedhof auf die Äußeren Hebriden.
Auf dem Friedhof befindet sich der Grabstein von Alexander McQueen, ein britischer Modedesigner, der u.a. für Givenchy und Gucci gearbeitet hat.
Die Kuh genießt auch den Ausblick.
Auf dem Rückweg noch kurzer Stopp am Eilean Donan Castle, eines der meistfotografierten Motive in Schottland.
Zu Abend gab es eine Lauch-Kartoffel-Suppe und Schweinebraten.
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