4. Tag: St Andrews und Dunkeld
Heute ging es Richtung Norden.
Zwischen Edinburgh und der Halbinsel Fife gibt es drei Brücken über den Firth of Forth. In der Mitte ist die Forth Road Bridge, eine 1964 eröffnete, vierspurige Hängebrücke. Da diese bei schlechtem Wetter, insbesondere bei starkem Wind, öfters mal gesperrt wird, wurde landeinwärts die Brücke Queensferry Crossing, eine Schrägseilbrücke, gebaut und am 30. August 2017 eröffnet. Diese musste seither lediglich einmal gesperrt werden, als es Eiszapfen gab, die auf die Fahrbahn abgestürzt sind.
Die wohl bekannteste der drei Brücken Edinburghs ist aber die Forth Bridge, eine zweigleisige Eisenbahnbrücke. Sie zählt zum Weltkulturerbe. Die Auslegerbrücke hatte bei ihrer Eröffnung 1890 die größte Spannweite aller Brücken weltweit. Diesen Rekord musste sie 1919 an die Québec-Brücke abtreten.
Kurzer Zwischenstopp in Anstruther.
Nächster Halt war St Andrews, eine Kleinstadt an der Ostküste, die 1620 zur königlichen Stadt erkoren wurde. Sie ist vor allem für ihre traditionsreiche Universität und als Heimat des Golfsports berühmt.
St Andrews gilt als die Heimstätte des Golfsports („Home of Golf“). 1754 wurde hier der Royal and Ancient Golf Club of St Andrews als einer der ersten Golfclubs überhaupt gegründet. Sein berühmtes Clubhaus steht direkt am Old Course, dem vermutlich bekanntesten Golfplatz der Welt.
Aktuell finden die Women‘s Open statt, daher ist ein Großteil der Stadt „abgeriegelt“.

Die Universität St Andrews zählt zu den ältesten und renommiertesten Universitäten Großbritanniens. Sie wurde 1413 gegründet und ist die älteste Universität Schottlands und nach Oxford und Cambridge die drittälteste Universität in der englischsprachigen Welt.
Die Universität St Andrews zählt zu den ältesten und renommiertesten Universitäten Großbritanniens. Sie wurde 1413 gegründet und ist die älteste Universität Schottlands und nach Oxford und Cambridge die drittälteste Universität in der englischsprachigen Welt.
Hier hat Prinz William studiert und seine Kate kennengelernt.
Das Universitätsgelände selbst kann nicht besichtigt werden.





Die St Andrews Cathedral wurde 1160 begonnen und 1326 fertiggestellt. Während des gesamten Mittelalters war die kleine Stadt eine bedeutende Pilgerstätte in Europa. Um die zahlreichen Pilger zu schützen und um sie zu beherbergen, wurde unweit der Kathedrale eine Burg errichtet, die genauso wie der Dom nun eine Ruine ist.

Die St Andrews Cathedral wurde 1160 begonnen und 1326 fertiggestellt. Während des gesamten Mittelalters war die kleine Stadt eine bedeutende Pilgerstätte in Europa. Um die zahlreichen Pilger zu schützen und um sie zu beherbergen, wurde unweit der Kathedrale eine Burg errichtet, die genauso wie der Dom nun eine Ruine ist.
Wie in Deutschland schließen leider auch hier traditionsreiche Läden.
Mittagspause. Und eine der besten Pizzen meines Lebens. 🤤
Schottland ist generell sehr tierfreundlich, vor allem den Hunden gegenüber. Überall stehen Wassernäpfe oder auch Hundekekse bereit.
Weitere Eindrücke von St Andrews.
Eine tolle Bäckerei.
Weiter nach Dundee, die viertgrößte Stadt Schottlands.
Am Discovery Point im Hafen liegt das Museumsschiff RRS Discovery, ein hölzerner Dreimaster, mit dem Robert Falcon Scott seine Expeditionen in die Antarktis unternommen hat.
Und weiter nach Dunkeld.
Die Dunkeld Cathedral ist eine heute teilweise in Ruinen liegende ehemalige Kathedrale.
Seit dem 12. August ist in Schottland die Moorhuhnjagdsaison eröffnet. Dann treffen sich die Banker aus London hier zur Jagd und schließen ihre Deals mit Unternehmern ab.
Die Jäger unten haben dieses Mal lediglich Platzpatronen verwendet. 😉
Der Fluss Tay ist bekannt für seinen Lachs.
Anbei einige Aufnahmen des Inneren der Dunkeld Cathedral.
In der Kathedrale befindet sich das Grab von Alexander Stewart, 1. Earl of Buchan (geboren um 1343; gestorben am 24. Juli 1394), der als erster Highlander gilt. Der sogenannte Wolf of Badenoch war ein schottischer Adeliger.
Um seinen Tod rankt sich die Legende, dass er Schach mit dem Teufel gespielt habe: In Ruthven Castle (heute: Huntingtower Castle), seinem letzten Herrensitz, wurde er von einem großen, dunkel gekleideten Mann besucht. Dieser wünschte eine Partie Schach mit Alexander zu spielen, wobei Alexander verlor. Als sein Gegner ihn matt setzte, erhob sich ein gewaltiges Unwetter. Wind, Donner und Blitz umtosten die Burg. Erst am nächsten Morgen legte sich der Sturm. Alexanders Männer wurden außerhalb der Burg gefunden. Alle schwarz verbrannt, wie vom Blitz getroffen. Alexander selbst lag tot in der Halle, äußerlich unversehrt. Allerdings wurden ihm alle Zehennägel herausgezogen. Zwei Tage später fand die Prozession zu seiner Bestattung statt. Der Sarg nahm die erste Stelle der Prozession ein, worauf sich wieder ein fürchterlicher Sturm erhob. Erst als der Sarg an die letzte Stelle verlegt wurde, legte sich der Sturm.
In Dunkeld selbst gab es tolle kleine Läden.
Und auch hier wieder sind alle sehr tier-/hundefreundlich. 🐾
Nun aber auf zum Hotel.
Der Kamin war an. ☺️ Die Temperaturen sind hier schon etwas kühler als in den Lowlands.
Zu Abend gab es ein Drei-Gänge-Menü.
Creamed Garlic Mushrooms with toasted Irish soda farl and truffle oil
Slow braised Angus Beef with redwine jus, creamed potato and stem broccoli
Mackie‘s Vanille Ice Cream
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